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Einsatz für den Fachberater Gefahrgut
Brandeinsatz > Brandmeldeanlage (Fehlalarm)
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Höchstadt a. d. Aisch: Nachdem es in einem Industriebetrieb in Höchstadt zu einem Entstehungsbrand gekommen war, wurden in der Nacht zum Montag zahlreiche Feuerwehren und Rettungsdienste der Region und Spezialkräfte alarmiert, die das Feuer schnell bekämpfen konnten, bevor es auf andere Produktionseinrichtungen übergreifen konnte. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, auch eine Gefährdung der Umwelt konnte verhindert werden.
Nachdem der Inhalt eines Beckens zur Härtung von Werkstücken in Brand geraten und eigene Löschversuche der Mitarbeiter erfolglos geblieben waren, wurde ein Notruf abgesetzt und der Betriebsteil umgehend geräumt.
Ab 23:58 alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg am 18./19.06.2017 die Feuerwehren Höchstadt a. d. Aisch, Adelsdorf, Gremsdorf, Neuhaus und Herzogenaurach, den Einsatzführungsdienst, die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“, das ABC-Fachberaterteam und den ABC-Zug des Landkreises Erlangen-Höchstadt, den Gefahrgutzug der Feuerwehr Erlangen, den Gerätewagen Messtechnik der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie Polizei, Rettungsdienst und den Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Baiersdorf mit dem Alarmstichwort „Brand Chemie“.
Durch mehrere Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer mit Kohlendioxid abgelöscht werden, gleichzeitig wurden zur Sicherstellung des Brandschutzes für den Fall einer Brandausdehnung größere Mengen an Löschpulver und Schaummitteln bereitgestellt. Die eintreffenden überörtlichen Kräfte sammelten sich dazu zunächst in einen Bereitstellungsraum außerhalb des Betriebes an und fuhren nur je nach Bedarf in das Werksgelände ein.
Parallel zu den Löscharbeiten wurden sowohl im Gebäude als auch außerhalb kontinuierlich Messungen auf eventuell frei werdende Gase oder Schadstoffe durchgeführt. Hierbei konnte relativ rasch Entwarnung gegeben werden: Weder in der Halle noch in der Umgebung konnten bedenkliche Werte festgestellt werden, so dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Mensch und Umwelt bestand.
Während die meisten Kräfte und Spezialeinheiten relativ rasch wieder von der Einsatzstelle entlassen werden konnten, waren die örtlichen Feuerwehren aus Sicherheitsgründen noch bis in die frühen Morgenstunden vor Ort.
Über die Brandursache und den entstandenen Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Im Einsatz:
FF Höchstadt: KdoW, ELW1, 2 HLF20, TLF20/40, TLF16/25, DLA(K)23-12, MZF, FwA-Kohlendioxid
FF Adelsdorf: KdoW, 2 HLF20, DLK 12-9 SE, MZF
FF Gremsdorf: HLF10, LF10/6
FF Neuhaus: LF8/6, MZF, Dispo-Gruppe Dekontamination
FF Herzogenaurach: HLF20, TLF20/40, GW-L mit Vorrat Löschpulver und Atemschutztechnik
WF Schaeffler Herzogenaurach: KdoW
Kreisbrandinspektion: KBR M. Rocca, KBI J. Schwab, KBM O. Kronester, KBM S. Brunner, KBM C. Bühl, Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit ELW2
ABC-Fachberatung: KBM D. Püttner, W. Peehs, P. Sorger (mit MZF Neuhaus / MTF Bubenreuth)
ABC-Zug LK ERH: GW-ABC, GW Dekon-P
FW Erlangen: ELW 1, HLF 2, WLF mit Abrollbehälter Gefahrgut, Nachalarmierung dienstfreie Kräfte + FF Erlangen zur Wachbesetzung
BF Nürnberg: ELW1, GW-Messtechnik
THW-OV Baiersdorf: Fachberater, MTW, GKW
Rettungsdienst: 2 RTW, Leitender Notarzt Dr. Strauß, Einsatzleiter Rettungsdienst H. Trautner, Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung
Polizeiinspektion Höchstadt: 1 Streifenfahrzeug
Werksschutz
Eigene Bilder von der Einsatzstelle werden von der Pressestelle des KFV ERH erst nach Freigabe durch das Unternehmen veröffentlicht.
Bildbericht auf infranken.de:
http://www.infranken.de/…/Brand-im-Schaeffler-Werk-in-Hoech…
Text: KBM Stefan Brunner

