Mittwoch, 20. Oktober 2021
 

eiko_list_icon ABC3 - Gasaustritt im Gebäude

Gefahrgut > Leckage
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Einsatzort Details

Baiersdorf, Hauptstraße
Datum 10.07.2021
Alarmierungszeit 14:09 Uhr
Alarmierungsart Funkmelder
Einsatzleiter Wolfgang Peehs
Mannschaftsstärke 3
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Bubenreuth
Rettungsdienst
Polizei
THW
Feuerwehr Baiersdorf
    Landkreisführung Feuerwehr ERH
      Feuerwehr Wellerstadt
        Fahrzeugaufgebot   74/14/1  Rettungswagen  Notarzteinsatzfahrzeug  Streifenwagen  Fachberater THW
        Technische Hilfeleistung THL

        Einsatzbericht

        +++ ABC3 --- Gefahrstoff-Gasaustritt im Gebäude --- Hauptstraße Baiersdorf +++

        10.07.2021 / 14:09 Uhr --- Noch während viele Einsatzkräfte wegen des Hochwasserereignisses im Landkreis gebunden waren, alarmierte die ILS Nürnberg die Einsatzkräfte der Feuerwehren Baiersdorf, Wellerstadt, den Fachberater Gefahrgut sowie die Kreisbrandinspektion nach Baiersdorf in die Hauptstraße zu einem Gasaustritt. Ebenso wurde das THW die Polizei und der Rettungsdienst an die Einsatzstelle alarmiert.

        Nach nur kurzer Zeit war die Feuerwehr Baiersdorf an der Einsatzstelle und erkundete die Lage. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass durch Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt wurde. Die vor Ort befindliche Firma hatte beim Versuch Leitungen unter einem Gehweg durchzuschießen die Hauptgasleitung der Stadt Baiersdorf beschädigt und das Erdgas konnte ausströmen.

        Nach Absprache mit den Fachberatern Gefahrgut wurde ein Absperrbereich von 50 Metern um die Einsatzstelle eingerichtet und die anliegenden Häuser evakuiert. Ebenfalls wurde sofort der Brandschutz sichergestellt und mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz in Bereitstellung beordert.

        Nach Eintreffen des zuständigen Energieversorgers stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um die Hauptgasleitung der Stadt Baiersdorf handelte und es nicht möglich war diese mittels eines Schiebers abzudrehen.

        Inzwischen war die Bürgermeisterin der Stadt ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen welche umgehende den städtischen Bauhof verständigte, um eine weiträumige Umleitung einzurichten. Die einzige Möglichkeit die Leckage abzudichten war nämlich, die Straße zu öffnen. Hierfür wurde ein Tiefbauunternehmen an die Einsatzstelle bestellt.

        Nachdem die Fahrbahn geöffnet wurde, konnte die Leckage zügig durch den Energieversorger abgedichtet werden. Während der gesamten Einsatzdauer wurden ständig Gasmessungen in der Kanalisation sowie in den Angrenzenden Gebäuden durchgeführt. Nach ca. 5 Stunden Einsatzdauer wurde die Einsatzstelle frei gemessen und es konnte Entwarnung gegeben werden. Alle Anwohner konnten nun zurück in Ihre Häuser.

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder

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