Samstag, 17. November 2018

heiliger St. Florian

Schutzpatron der Feuerwehren

4. Mai Florianstag

florian front

 

Florian wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt. Heute ist Florian ein Schutzheiliger gegen Feuergefahr. Am Florianstag 4. Mai wird  in Deutschland und Österreich ein Fest für und mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren gefeiert.

Der historische Florian wurde im 3. Jahrhundert - um 250 - im heutigen Zeiselmauer in der Nähe von Wien geboren. Gestorben ist er am 4. Mai im Jahr 303 im österreichischen Lorch.

Viele Legenden ranken sich und den populären Heiligen, der besonders in Bayern, Oberösterreich, Bologna, Krakau und Polen verehrt wird. Wahrscheinlich ist, dass Florian schon als Kind getauft und christlich erzogen wurde. Als junger Mann wurde er Offizier im römischen Heer und machte dort auch Karriere.

Als einer Gruppe Christen in Lauriacum, dem heutigen Lorch, der Prozess gemacht werden sollte, war Florian angereist, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Er wurde jedoch auf den Befehl des römischen Statthalters Aquilinus verhaftet und zusammen mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 04. Mai 304 in Lorch vollstreckt. Florian wurde mit geschärften Eisen die Schulterblätter zerschlagen, anschließend  mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns ertränkt worden.

Der tote Florian wurde auf einen Felsen gespült. Ein Adler bewachte den Körper, damit ihn die Römer nicht schänden konnten. Schließlich barg eine Witwe, Valeria, den Leichnam des Märtyrers und bestattete ihn auf ihrem Gut. Die Ochsen, die den Leichnam beförderten, seien vor Durst völlig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand - der noch heute fließende "Floriansbrunnen". Im 8. Jahrhundert bauten die Bischöfe von Passau über dem Grab eine Kirche. 

Im 15. Jahrhundert wurde der heilige St. Florian zum Schutzheiligen gegen das Feuer.